Integrative Onkologie

Den Tumor individuell betrachten. Den Organismus als Ganzes unterstützen.

Eine Tumorerkrankung betrifft nicht nur ein einzelnes Organ. Sie steht in einem komplexen Zusammenspiel mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel, der Mikronährstoffversorgung, der mitochondrialen Funktion, dem Darm, chronischen Belastungen und der Ernährung.

Genau hier setzt unser integratives Behandlungskonzept an.

Wir betrachten deshalb nicht ausschließlich die Tumorerkrankung selbst, sondern versuchen, die biologischen Voraussetzungen des gesamten Organismus möglichst umfassend zu erfassen und zu optimieren.

Unser Credo ist dabei einfach:

Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, eine möglichst gut regulierte Immunfunktion, ein funktionierender Stoffwechsel sowie die Identifikation und Behandlung relevanter zusätzlicher Belastungen.

Erst auf dieser Basis gehen wir einen Schritt weiter und versuchen, die Tumorerkrankung selbst möglichst individuell zu betrachten – unter anderem durch die Untersuchung zirkulierender Tumorzellen und, bei geeigneter Fragestellung, durch eine funktionelle Sensitivitätstestung verschiedener Substanzen.

So entsteht kein starres Standardprogramm, sondern ein persönlich zusammengestelltes integratives Behandlungskonzept.

Zu Ihrer Einordnung vorab: Viele der nachfolgend beschriebenen Verfahren gehören nicht zur konventionellen onkologischen Standardmedizin und werden dort teilweise kritisch gesehen oder nicht empfohlen. Sie stammen aus der integrativen und komplementären Medizin. Ich setze diese Methoden nicht wahllos ein, sondern auf Grundlage einer individuellen Diagnostik und mit dem Ziel, unterschiedliche therapeutische Ansätze sinnvoll miteinander zu verbinden. Aus meiner ärztlichen Überzeugung können komplementäre Verfahren bei sorgfältiger Auswahl und Kombination einen wichtigen Platz in einem ganzheitlichen Behandlungskonzept haben. Dennoch möchte ich offen darauf hinweisen, dass die wissenschaftliche Datenlage je nach Methode unterschiedlich ist und kein Behandlungserfolg versprochen werden kann. Diese Informationen sollen Ihnen helfen, sich ein eigenes Bild zu machen und gemeinsam mit mir eine informierte, freie Entscheidung über mögliche zusätzliche Behandlungswege zu treffen.

Unsere therapeutischen Säulen

01

Mikronährstoffe gezielt optimieren

Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist eine grundlegende Voraussetzung für zahlreiche Stoffwechsel- und Immunprozesse. Wir untersuchen deshalb gezielt, ob relevante Defizite oder ungünstige Versorgungssituationen bestehen.

Dazu gehören je nach individueller Situation unter anderem:

  • Vitamin D
  • bioaktive B-Vitamine
  • Vitamin B12 und Folatstoffwechsel
  • Magnesium
  • Zink
  • Selen
  • Kupfer
  • Eisenstoffwechsel
  • weitere Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Omega-3-Fettsäuren

Mineralstoffe und Spurenelemente betrachten wir dabei, wenn sinnvoll, auch im Vollblut, um eine differenziertere Einschätzung der Versorgung zu ermöglichen. Unser Ziel ist nicht eine wahllose Hochdosis-Supplementierung.

Wir verfolgen vielmehr das Prinzip:
messen – beurteilen – gezielt optimieren.

Insbesondere Vitamin D und andere relevante Mikronährstoffe werden entsprechend der individuellen Ausgangssituation in einen aus unserer Sicht funktionell günstigen Bereich gebracht.

02

Das Immunsystem verstehen und regulieren

Das Immunsystem spielt eine zentrale Rolle bei der Erkennung und Kontrolle veränderter Körperzellen. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Diagnostik liegt deshalb auf der zellulären Immunität.

Dabei betrachten wir unter anderem:

  • natürliche Killerzellen
  • Anzahl der NK-Zellen
  • funktionelle Aktivität der NK-Zellen
  • T-Zell-vermittelte Immunität
  • TH1-/TH2-Regulation
  • weitere immunologische Ungleichgewichte

Natürliche Killerzellen

Natürliche Killerzellen – kurz NK-Zellen – sind Bestandteil des angeborenen Immunsystems und an der Erkennung sowie Beseitigung veränderter Zellen beteiligt.

Dabei interessiert uns nicht allein:
Wie viele NK-Zellen sind vorhanden?

Ebenso wichtig ist:
Wie gut funktionieren diese Zellen?

Deshalb unterscheiden wir zwischen Quantität und funktioneller Qualität. Wenn sich Auffälligkeiten zeigen, versuchen wir, beeinflussbare Ursachen zu identifizieren und die Immunregulation möglichst gezielt zu unterstützen.

Zum Einsatz kommen können – abhängig vom individuellen Befund – beispielsweise:

  • gezielte Mikronährstoffkorrekturen
  • pflanzliche und natürliche Substanzen
  • Mistelpräparate
  • weitere immunmodulierende Ansätze

Unser Ziel ist dabei nicht eine unspezifische „Stimulation“ des Immunsystems, sondern eine möglichst ausgewogene und funktionelle Immunantwort.

03

Chronische Infektionen berücksichtigen

Chronische oder persistierende Infektionen können den Organismus über längere Zeit belasten.

Sie können unter anderem:

  • das Immunsystem dauerhaft beschäftigen
  • chronische Entzündungsprozesse fördern
  • den Energie- und Zellstoffwechsel belasten
  • die mitochondriale Funktion beeinträchtigen

Bei entsprechender Anamnese untersuchen wir deshalb, ob relevante chronische Infektionen oder immunologische Hinweise auf persistierende Erreger vorliegen.

Auffällige Befunde werden – soweit medizinisch sinnvoll und behandelbar – in das Gesamtkonzept integriert.

04

Umweltmedizin und Schadstoff-Belastungen

Auch Umweltbelastungen können bei einzelnen Patienten eine zusätzliche Belastung darstellen. Je nach Vorgeschichte und Exposition kann deshalb eine gezielte umweltmedizinische Diagnostik sinnvoll sein.

Untersucht werden können beispielsweise Belastungen durch:

  • bestimmte Metalle
  • Umwelttoxine
  • persistierende Schadstoffe
  • berufliche oder private Expositionen

Dabei gilt:
Nicht jeder nachweisbare Stoff muss automatisch behandelt werden. Entscheidend sind Höhe der Belastung, Expositionsquelle, klinische Situation und die Frage, ob eine therapeutische Konsequenz sinnvoll ist.

Toxopherese

Bei ausgewählten Patienten kann am Standort Unna zusätzlich eine Toxopherese durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um ein extrakorporales Blutreinigungsverfahren, mit dem bestimmte im Plasma befindliche beziehungsweise gebundene Stoffe reduziert werden sollen.

Die Toxopherese ist keine direkte Tumortherapie. Sie kann vielmehr Bestandteil eines umweltmedizinischen Konzeptes sein, wenn relevante Belastungen diagnostiziert wurden und eine entsprechende ärztliche Indikation besteht.

➡️ Ausführliche Informationen zur > Toxopherese

05

Darm und Mikrobiom

Der Darm ist eng mit Immunsystem, Entzündungsregulation, Stoffwechsel und Ernährung verbunden. Deshalb gehört für uns bei vielen Patienten auch eine Betrachtung der gastrointestinalen Situation zum Gesamtkonzept.

Je nach Beschwerden und Vorgeschichte können beispielsweise untersucht werden:

  • Darmmikrobiom
  • bakterielle Diversität
  • intestinale Schleimhautbarriere
  • Entzündungsmarker
  • Verdauungsleistung
  • Dysbiosen
  • weitere funktionelle Parameter

Dabei behandeln wir nicht einzelne Laborwerte isoliert. Entscheidend ist immer die Frage, welche Befunde im Zusammenhang mit der gesamten klinischen Situation tatsächlich relevant sind.

06

Zirkulierende Tumorzellen

Ein individueller Blick auf die Tumorbiologie

Bei ausgewählten Patienten kann die Untersuchung zirkulierender Tumorzellen (sog. CTC´s) beziehungsweise tumorassoziierter Zellen im Blut eine zusätzliche diagnostische Ebene darstellen.

Tumorzellen können sich aus einem Tumorgewebe lösen und in die Blutbahn gelangen.

Bei dem von uns eingesetzten Verfahren werden zirkulierende epitheliale Zellen aus dem Blut angereichert. Anschließend wird mittels molekularbiologischer Verfahren untersucht, ob bestimmte epitheliale und tumorassoziierte Gene exprimiert werden. Im Anschluss werden die aus dem Blut gewonnenen Zellen im Labor unterschiedlichen Substanzen ausgesetzt. Anschließend wird untersucht, welche Präparate die stärkste Hemmung der Zellvitalität zeigen.

Je nach Ergebnis können beispielsweise untersucht werden:

  • Mistelpräparate
  • Curcumin
  • Artemisinin beziehungsweise Artesunat
  • Berberin
  • Boswellia
  • Quercetin
  • Weitere ausgewählte Arzneimittel
  • Weitere komplementärmedizinisch eingesetzte Substanzen

07

Individuelle In-vitro-Sensitivitäts-Testung

Wenn zirkulierende tumorassoziierte Zellen beziehungsweise geeignete Zellpopulationen gewonnen werden können führen wir weitere Untersuchungen durch. Dabei werden aufbereitete Zellen im Labor über mehrere Tage kultiviert und unterschiedlichen Substanzen ausgesetzt.

Aus den Ergebnissen wählen wir bevorzugt diejenigen Substanzen aus, die im individuellen Test die günstigsten In-vitro-Ergebnisse gezeigt haben, und integrieren diese in einen individuellen multimodalen Therapieplan.  Dabei werden dann auch je nach Ergebnis mehrere der im individuellen Test günstigsten Substanzen kombiniert.

Wichtig ist mir anzumerken, dass dies der komplementären Medizin zuzuordnen ist und ein von der Schulmedizin nicht anerkanntes Verfahren ist.

Wichtig (Disclaimer):
Eine Wirkung im Labor bedeutet nicht automatisch eine entsprechende Wirkung im menschlichen Körper. Pharmakokinetik, erreichbare Gewebekonzentrationen, Stoffwechsel, Tumormikromilieu und zahlreiche weitere Faktoren unterscheiden eine Zellkultur vom lebenden Organismus.

Die verwendete Laboruntersuchung ist deshalb als zusätzliche Entscheidungshilfe und nicht als Garantie für einen klinischen Therapieerfolg zu verstehen. Das Labor weist ausdrücklich darauf hin, dass sich daraus auch keine Dosierungsempfehlung ableiten lässt.

08

Misteltherapie

Mistelpräparate gehören zu den etablierten Verfahren innerhalb der integrativen Onkologie im deutschsprachigen Raum.

Sie können begleitend eingesetzt werden, beispielsweise mit dem Ziel:

  • Allgemeinbefinden zu unterstützen
  • Lebensqualität zu verbessern
  • immunologische Prozesse zu modulieren
  • die Behandlung individuell zu ergänzen

Auch unterschiedliche Mistelpräparate können bei geeigneter Fragestellung in eine individuelle Sensitivitätstestung einbezogen werden. Die Auswahl erfolgt nicht automatisch, sondern entsprechend der jeweiligen Patientensituation

09

Bienengift-Therapie und Melittin

Als weiteres komplementärmedizinisches Verfahren beschäftigen wir uns zunehmend mit der Bienengifttherapie (Apitherapie).

Sie kann bei ausgewählten Patienten sowohl im Zusammenhang mit chronischen Infektionen, beispielsweise bei komplexen Borreliose-Situationen, als auch im Rahmen eines individuellen integrativ-onkologischen Konzeptes berücksichtigt werden. Von besonderem wissenschaftlichem Interesse ist Melittin, ein biologisch hochaktives Peptid und Hauptbestandteil des Bienengifts.

Präklinische Untersuchungen beschäftigen sich mit möglichen Effekten von Bienengift und Melittin auf:

  • Zellmembranen
  • Apoptose
  • Zellproliferation
  • Angiogenese
  • entzündliche Signalwege
  • unterschiedliche Tumorzellmodelle

Auch antimikrobielle Wirkmechanismen werden untersucht. Die klinische Datenlage ist jedoch noch begrenzt. Eine gesicherte Wirksamkeit als Krebstherapie oder als etablierte Behandlung chronischer Borreliose ist derzeit nicht belegt. Es gibt jedoch vielversprechende Fallberichte und vor allem in China laufen aktuell sehr interessante Studien.

Wir betrachten die Bienengifttherapie deshalb als individuelles komplementärmedizinisches Verfahren.

Da Bienengift schwere allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie auslösen kann, sind eine sorgfältige Anamnese, eine ärztliche Risikoabwägung und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zwingend erforderlich. Die Erstgabe erfolgt immer in der Praxis mit entsprechender Überwachung durch ärztliches Personal.

10

Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen

Vitamin C erreicht bei intravenöser Gabe erheblich höhere Blutkonzentrationen als bei oraler Einnahme.

Bei geeigneten Patienten bieten wir hochdosierte intravenöse Vitamin-C-Therapien, beispielsweise im Bereich von etwa 50 bis 100 Gramm pro Infusion, an.

Vor Beginn einer solchen Behandlung erfolgt eine entsprechende medizinische Sicherheitsprüfung. Besonders wichtig sind unter anderem:

  • Ausschluss eines Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangels
  • Kontrolle der Nierenfunktion
  • Beurteilung der individuellen Stoffwechselsituation
  • Berücksichtigung der laufenden Tumortherapie und möglicher Wechselwirkungen

Hochdosiertes intravenöses Vitamin C wird im Bereich der integrativen Onkologie eingesetzt und wissenschaftlich untersucht.

11

Artesunat-Infusionen

Artesunat ist ein Derivat des Naturstoffes Artemisinin. Artemisinin-Derivate sind ursprünglich aus der Malariatherapie bekannt und werden seit Jahren auch hinsichtlich verschiedener biologischer Mechanismen an Tumorzellen untersucht. Bei ausgewählten Patienten können Artesunat-Infusionen Bestandteil eines individuellen komplementär-onkologischen Konzeptes sein.

Eine Anwendung erfolgt nach ärztlicher Beurteilung und unter Berücksichtigung von:

  • Blutbild
  • Organfunktion
  • Begleitmedikation
  • laufender onkologischer Therapie
  • möglicher individueller Sensitivitätstestung

12

Curcumin und weitere individualisierte Infusionen

Curcumin und weitere biologisch aktive Naturstoffe können je nach individueller Situation ebenfalls Bestandteil eines Infusionskonzeptes sein.

Gerade hier versuchen wir – wenn eine entsprechende funktionelle Testung verfügbar ist – nicht pauschal zu behandeln. Vielmehr interessiert uns:

Welche Substanzen erscheinen bei diesem Patienten biologisch und funktionell besonders interessant?

Abhängig davon können Curcumin und weitere ausgewählte Wirkstoffe in ein persönliches Infusionskonzept integriert werden.

13

Hochdosis-Ozontherapie nach Lahodny

Am Standort in der Schweiz bieten wir bei ausgewählten Patienten auch die Hochdosis-Ozontherapie nach Lahodny an.

Dabei wird autologes Blut außerhalb des Körpers mit einem definierten Sauerstoff-Ozon-Gemisch behandelt und anschließend wieder zugeführt.

Die Methode wird in der komplementären Medizin unter anderem mit dem Ziel eingesetzt, Redox-, Stoffwechsel- und Regulationsprozesse zu beeinflussen.

Wir betrachten die Hochdosis-Ozontherapie als komplementäres Verfahren innerhalb eines integrativen Gesamtkonzeptes.

➡️ Ausführliche Informationen zur > Hochdosis-Ozontherapie nach Lahodny

14

Ernährung und Tumorstoffwechsel

Ernährung ist ein zentraler Bestandteil unseres Behandlungskonzeptes. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Lebensmittel, sondern insbesondere die metabolische Gesamtsituation.

Bei geeigneten Patienten beraten wir zu einer deutlich kohlenhydratreduzierten bis ketogenen Ernährungsweise beziehungsweise zu einer Ernährung, die eine entsprechende Ketonkörperbildung unterstützt.

Gleichzeitig achten wir konsequent darauf, dass:

  • ausreichend Energie aufgenommen wird
  • die Proteinversorgung sichergestellt ist
  • Muskelmasse möglichst erhalten bleibt
  • keine Mangelernährung entsteht
  • die Ernährung zur individuellen Tumor- und Stoffwechselsituation passt

Gerade bei Patienten mit ausgeprägtem Gewichts- oder Muskelverlust kann eine streng ketogene Ernährung ungeeignet sein. Deshalb erfolgt die Ernährungsstrategie immer individuell.

Eine ketogene Ernährung ist keine nachgewiesene alleinige Krebsbehandlung und wird bei uns als metabolischer Baustein eines umfassenderen Konzeptes eingesetzt.

Unser integratives Gesamtkonzept

Die einzelnen Maßnahmen stehen bei uns nicht isoliert nebeneinander. Wir versuchen vielmehr, sie zu einem nachvollziehbaren Gesamtkonzept zusammenzuführen.

Unser Vorgehen folgt im Wesentlichen fünf Ebenen:

Organismus optimal versorgen

1. Den Organismus optimal versorgen

Mikronährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-3-Fettsäuren.

Belastungen reduzieren

2. Belastungen erkennen und reduzieren

Chronische Infektionen, entzündliche Prozesse, Umwelt- und Schadstoffbelastungen sowie weitere individuelle Faktoren.

Immunsystem unterstützen

3. Das Immunsystem untersuchen und regulieren

Insbesondere NK-Zellen, zelluläre Immunität und funktionelle Immunparameter.

Tumorbiologie

4. Die Tumorbiologie möglichst individuell erfassen

Zirkulierende Tumorzellen und – bei geeigneter Fragestellung – funktionelle In-vitro-Sensitivitätstestung.

Individueller Therapieplan

5. Daraus einen individuellen Therapieplan entwickeln

Ausgewählte komplementäre Substanzen, Misteltherapie, Bienengifttherapie, Infusionstherapien, Ozontherapie, Ernährung und weitere geeignete Verfahren.

Begleitend zur konventionellen Onkologie

Unser Behandlungskonzept kann begleitend zu einer klassischen onkologischen Behandlung eingesetzt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie
  • Immuntherapie
  • Antikörpertherapie
  • zielgerichtete Therapien
  • operative Behandlung

Ziel einer integrativen Begleitung ist es unter anderem, den Organismus möglichst gut zu versorgen, Defizite zu korrigieren, Belastbarkeit und Lebensqualität zu unterstützen und Begleitbeschwerden soweit möglich zu reduzieren.

Alle eingesetzten Substanzen müssen dabei hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen mit der jeweiligen onkologischen Behandlung geprüft werden.

Wenn eine konventionelle Tumortherapie nicht gewünscht wird

Es gibt Patienten, die sich nach ausführlicher Aufklärung gegen einzelne oder sämtliche konventionellen onkologischen Therapieoptionen entscheiden. Auch diesen Patienten bieten wir eine ärztliche Begleitung an.

In einer solchen Situation kann gemeinsam geprüft werden, welche komplementären und integrativen Maßnahmen medizinisch vertretbar sind und zu einem individuellen Behandlungskonzept zusammengestellt werden können.

Dabei sprechen wir jedoch offen über die Grenzen:
Ein solches Konzept kann nicht als gleichwertiger Ersatz für eine nachweislich wirksame onkologische Standardtherapie angesehen werden.

Die Entscheidung des aufgeklärten Patienten respektieren wir – ohne falsche Versprechungen und ohne Heilungsgarantien.

Unser Grundsatz

Wir möchten nicht möglichst viele Therapien einsetzen.

Wir möchten verstehen:

Aus diesen Informationen entwickeln wir einen individuellen integrativen Behandlungsplan.

So viel wie nötig.

So gezielt wie möglich.

So individuell wie der Mensch selbst.

PromedPower – Individuelle Medizin
Dr. med. univ. Stefan Rohrer

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Individuelle Medizin Dr. Rohrer

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